KI-Katalog.de: Über 100 neue Modelle, Nutzerbewertungen und warum das Internet endlich einen ehrlichen KI-Kompass braucht
Wie alles begann – und warum es mich nicht loslässt
Ich bin mit der IT groß geworden. Nicht als Zuschauer – als Mitmacher. In den frühen 2000ern habe ich IT-Unternehmen aufgebaut, Netzwerke verlegt, Software deployed, wenn noch kaum jemand wusste, was das Wort bedeutet. Ich habe gelernt, Technologie nicht zu fürchten, sondern zu verstehen. Und dieses Verständnis – kombiniert mit echtem Interesse – ist das Fundament von allem, was ich seitdem tue.
Heute bin ich Geschäftsführer der Medisax GmbH – ein Unternehmen, das nichts mit KI, nichts mit Software, nichts mit Tech im klassischen Sinne zu tun hat. Und genau deshalb ist ki-katalog.de etwas ganz anderes: Es ist mein Projekt. Das private. Das, das ich nicht machen muss – sondern machen will.
Keine Firma dahinter. Kein Team. Kein Budget, das rechtfertigt werden muss. Nur ich, mein Rechner, mein Interesse an KI und der aufrichtige Wunsch, anderen Menschen den Einstieg in eine Technologie zu erleichtern, die unsere Welt gerade in einem Tempo verändert, das selbst mich manchmal atemlos macht.
Warum es ki-katalog.de gebraucht hat
Es gab diese Seite nicht. Das klingt simpel. Es ist aber der eigentliche Grund, warum ich sie gebaut habe.
Wer sich im deutschsprachigen Raum ernsthaft über KI-Tools informieren wollte, landete entweder bei englischsprachigen Vergleichsportalen, die Amerika als Referenzrahmen haben, oder bei Affiliate-Seiten, die Tools empfehlen, weil sie dafür bezahlt werden – nicht weil die Tools gut sind. Oder man landete bei einem dieser 97-Euro-Kurse, die versprechen, in drei Stunden zum KI-Experten zu werden.
Ich wollte das Gegenteil davon bauen. Eine Seite, die ehrlich ist. Die auf Deutsch erklärt, was Sache ist. Die keine Provision kassiert für eine Empfehlung. Und die versteht, dass KI in Deutschland auch bedeutet: DSGVO, Datenschutz, rechtliche Fragen – Dinge, die auf amerikanischen Portalen schlicht keine Rolle spielen.
Das ist ki-katalog.de. Ein Privatprojekt mit Herzblut – entstanden aus einem echten Mangel, den ich selbst gespürt habe.
Über 100 neue KI-Modelle: Was dahinter steckt
In den letzten Wochen und Monaten habe ich das Verzeichnis massiv ausgebaut. Über 100 neue KI-Tools sind hinzugekommen. Das klingt nach einer Zahl. Dahinter stecken viele Abende und Wochenenden.
Ich teste nicht jedes Tool persönlich in voller Tiefe – das wäre bei diesem Tempo des Marktes schlicht unmöglich. Was ich tue: Ich recherchiere fundiert. Ich lese Dokumentationen, Nutzererfahrungen, unabhängige Tests. Ich prüfe Preismodelle, Datenschutzrichtlinien, Nutzungsbedingungen. Ich schaue mir an, was Entwickler, Designer, Journalisten und Unternehmer über ein Tool sagen, die täglich damit arbeiten. Und dann bilde ich mir eine Meinung – die ich transparent als meine Meinung kennzeichne, nicht als absolute Wahrheit.
Denn das ist mir wichtig: Meine Einschätzung ist ein Ausgangspunkt, keine Endstation. Was zählt, sind am Ende die Erfahrungen der Menschen, die diese Tools jeden Tag in ihrer Arbeit einsetzen. Deshalb sind Nutzerbewertungen für mich der wertvollste Teil, den ki-katalog.de entwickeln kann.
Chatbots und Sprachmodelle
Der Bereich, der am schnellsten wächst – und am meisten verwirrt. ChatGPT in seinen verschiedenen Versionen steht neben Anthropics Claude 3.5 Sonnet, Googles Gemini 1.5 Pro, Metas Llama 3 sowie Newcomern wie Mistral Large, DeepSeek V3 oder Phi-3 von Microsoft. Diese Modelle unterscheiden sich erheblich – nicht nur in der Qualität, sondern in ihrer Persönlichkeit, ihren Stärken und Schwächen. Claude ist besonders stark bei langen Dokumenten und Nuancen. GPT-4o glänzt bei multimodalen Aufgaben. Llama 3 läuft lokal auf eigener Hardware. Das sind keine Marketing-Unterschiede – das sind echte Entscheidungskriterien.
Bildgenerierung: Flux, Ideogram und was wirklich zählt
Midjourney und DALL-E kennt inzwischen fast jeder. Die wirklich interessante Entwicklung passiert aber gerade abseits dieser bekannten Namen. Flux von Black Forest Labs hat die Bildqualität neu definiert – besonders bei realistischen Darstellungen. Ideogram 2.0 löst das lange unbefriedigend gelöste Problem von Text in Bildern. Adobe Firefly bietet eine Lizenzlage, die für kommerzielle Nutzung rechtlich sauber ist – ein Punkt, den viele vergessen, bis es zu spät ist.
Video, Code und Spezialtools
Text-zu-Video war vor zwei Jahren Science-Fiction. Sora, Luma Dream Machine, HeyGen und Kling AI zeigen, wo die Reise hingeht. Für Entwickler ist die Tool-Landschaft mit GitHub Copilot, Cursor und Cline interessanter denn je. Für Meetings und Transkriptionen: Fireflies und Otter.ai. Für Übersetzungen: nicht nur DeepL, sondern auch spezialisierte Modelle für den Unternehmenskontext. Die Liste ist lang – und das ist genau der Punkt.
Nutzerbewertungen: Das Herzstück, das noch wächst
Meine Recherche ist ein Anfang. Aber ich sage das ohne falsche Bescheidenheit: Nichts ersetzt die Erfahrung von Menschen, die ein Tool täglich im echten Einsatz haben.
Ein Grafikdesigner, der Midjourney für Kundenprojekte nutzt, weiß Dinge, die ich aus keiner Dokumentation lesen kann. Ein Arzt, der KI-gestützte Diagnosehilfen testet, hat eine Perspektive auf DSGVO-Konformität, die sich fundamental von der eines Bloggers unterscheidet. Ein Entwickler, der GitHub Copilot gegen Cursor abgewogen hat, hat Antworten auf Fragen, die kein Review-Artikel der Welt geben kann.
Deshalb ist eines der wichtigsten Updates der letzten Wochen auch das persönlichste: Die Nutzerregistrierung auf ki-katalog.de ist freigeschaltet. Wer sich registriert, kann ab sofort eigene Bewertungen abgeben – mit Sternebewertung und Freitext. Diese Erfahrungen fließen in die Gesamtbewertung ein und machen ki-katalog.de zu dem, was es werden soll: nicht mein Urteil über KI-Tools, sondern ein gemeinsames Urteil – meines als Ausgangspunkt, eures als das, was wirklich zählt.
Ich setze dabei auf Qualität. Kein Bewertungs-Spam, keine gekauften Rezensionen. Echte Menschen, echte Erfahrungen, echte Einschätzungen.
Was ki-katalog.de bereits bietet – und was viele noch nicht kennen
Neben dem wachsenden Verzeichnis gibt es Features, die ich mit Bedacht gebaut habe und die ich für besonders wertvoll halte:
Vergleichstabellen: Wähle zwei oder drei Tools aus und sieh sie direkt nebeneinander – Preise, Funktionen, DSGVO-Status. Keine Marketingprosa, nur Fakten auf einen Blick.
Branchenspezifische Guides: KI für das Gesundheitswesen ist ein anderes Thema als KI für HR oder E-Commerce. Acht Branchen sind bereits abgedeckt – von Rechtswesen über Marketing bis IT und Bildung – jeweils mit DSGVO-Bewertung und konkreten Tool-Empfehlungen.
Kostenrechner: Viele Tools locken mit günstigen Einstiegspreisen und werden bei intensiver Nutzung teuer. Der Rechner hilft, die realen Kosten für das eigene Nutzungsverhalten abzuschätzen.
Tool-Konfigurator: Sechs gezielte Fragen – was willst du machen, wie oft, für welchen Zweck – führen zu einer persönlichen Tool-Empfehlung. Kein Ersatz für eigene Recherche, aber ein ehrlicher Startpunkt.
DSGVO-Bewertungen: Wo stehen die Server? Werden Eingaben für Training genutzt? Gibt es eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung? Fragen, die im deutschen Kontext keine akademischen Fragen sind – sondern Haftungsfragen.
Was noch kommt
Ki-katalog.de ist kein fertiges Produkt. Es ist ein lebendes Projekt, das ich in meiner Freizeit pflege – nicht weil ich muss, sondern weil es mir Freude macht. Weil ich mein IT-Wissen aus zwanzig Jahren mit anderen teilen kann. Weil ich sehe, dass es gebraucht wird.
Was als nächstes kommt: Das Glossar wird ausgebaut – nicht mit Wikipedia-Definitionen, sondern mit Erklärungen, die wirklich weiterhelfen. Was ist RAG? Was bedeutet Kontextfenster im Alltag? Wann macht Fine-Tuning Sinn? Das KI-Verzeichnis selbst wächst kontinuierlich weiter. Und die Community-Features rund um die Nutzerbewertungen werden ausgebaut – denn das ist die Richtung, in die ki-katalog.de langfristig gehen soll: ein Ort, an dem Menschen sich mit echten Erfahrungen gegenseitig helfen.
Komm vorbei – und bring deine Meinung mit
Wenn du KI nutzt – oder nutzen willst, aber den Überblick verloren hast – schau vorbei. Registriere dich. Hinterlass eine Bewertung für ein Tool, das du kennst. Hilf mit, aus einem Privatprojekt mit Herzblut etwas zu machen, das wirklich nützt.
Der KI-Dschungel wird nicht kleiner. Aber mit einem ehrlichen, unabhängigen Kompass – gebaut von jemandem, der die IT liebt und das Unternehmertum kennt – lässt er sich navigieren.
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Ronny Brummer, März 2026